In den letzten Jahrzehnten leidet unser Land unter einer fehlgeleiteten Politik. Immer mehr müssen Familien für unsere Gesellschaft leisten, es wird immer schwieriger Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen. Doch wenn Familienplanung immer schwieriger wird und ein Kind als finanzieller Luxus angesehen wird, dann vergreist unser Land und ganz Europa. Forscher gehen davon aus, dass im Jahr 2060 jeder Dritte hierzulande über 65 Jahre alt sein dürfte.demogr

Baby2So müssen wir uns nicht wundern, wenn unsere Rente ist schon lange nicht mehr sicher ist, immer mehr Schulen schließen müssen und die Firmen einen Fachkräftemangel beklagen. Die Politik hat leider bis jetzt die Rolle der Familie als Träger der sozialen Sicherung noch nicht erkannt. Doch sie  dass Familien unserer Gesellschaft Liebe und Stabilität schenken. Wo lernen Kinder Solidarität und Werte, wenn nicht in der Familie?

Wir müssen es Familien einfacher machen. Junge Eltern sollen ohne Sorgen Kinder bekommen können und unsere nächste Generation muss optimal gefördert werden. Deshalb betrachte ich im EU-Parlament alle Entscheidungen aus Sicht der Familie und stimme auch danach ab.

Deswegen habe ich mich auch in einem offenen Brief an den frisch gewählten EU-Kommissionspräsidenten Jean-Claude Juncker gewandt und eine konsequente „Europäische Familienstrategie“ gefordert.

Familien und Kinder sind im besonderen Maße betroffen von der sozialen Schieflage und der hohen Arbeitslosigkeit in Europa. Gleichzeitig braucht Europa glückliche Familien und Kinder, um dem demographischen Wandel als „einer seiner größten Herausforderungen begegnen zu können: Europa überaltert in fast dramatischer Geschwindigkeit.

Jean-Claude Juncker hat sich in einem Brief bedankt und betrachtet die Familienpolitik nun hoffentlich unter einem anderen Gesichtspunkt. Das war ein erster Schritt für ein familienfreundlicheres Europa – ein Schritt von vielen.