GERICKE: EUROPARAT STOPPT TENDENZIÖSEN SKANDAL-BERICHT ZUR LEIHMUTTERSCHAFT

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Erfolg für Europaabgeordneten der Familien-Partei und christdemokratische Europapartei ECPM / Sozialausschuss des Europarates stoppt Skandal-Bericht der Reproduktionsmedizinerin Petra de Sutter / „EU-weites Verbot bleibt unser Ziel“

Aktiv und engagiert im Plenum: Arne Gericke, Europaabgeordneter der Familien-Partei
BRÜSSEL/PARIS. Aufatmen bei dem Europaabgeordneten Arne Gericke (Familien-Partei) und den Mitarbeitern seiner christdemokratischen Europa-Partei ECPM (European Christian Political Movement): Heute Mittag hat der Sozialausschuss des Europarates bei seiner Tagung in Paris den umstrittenen Skandal-Bericht der belgischen Abgeordneten und Reproduktionsmedizinerin Petra de Sutter. Die belgische Grüne, die sich offen zu ihrer Transsexualität bekennt,  leitet beruflich nicht nur die Reproduktionsmedizin am Uniklinikum Gent, wo Leihmutterschaft praktiziert wird. Sie unterhält – Berichten zufolge – auch wirtschaftliche Beziehungen zu einer indischen Klinik für Leihmutterschaft. Gericke, der schon im Europaparlament erfolgreich einen Antrag gegen Leihmutterschaft initiiert hatte, sieht in der Pariser Entscheidung ein wichtiges Signal: „Abgeordnete aller Ebenen erkennen die moralischen und menschlichen Abgründe hinter der Leihmutterschaft – das kriminelle, mafiöse und menschenverachtende System dahinter wird immer offenbarer.“

Seit Wochen hatte Gericke deshalb gemeinsam mit den leitenden Mitarbeitern der ECPM an einem Ausbremsen des Sutter-Berichts im Europarat gearbeitet: „Uns war klar, der Bericht würde im europäischen Kampf gegen die menschenverachtende Leihmutterschaft vieles zerstören, was wir in den vergangenen Monaten mühsam erreicht haben.“ Zudem, so Gericke, „war der Interessenskonflikt in diesem Fall mehr als greifbar, er lag auf der Hand.“ Dennoch, erinnert er sich, „ist es uns in einem ersten Anlauf im Straßburger Europarat nicht gelungen, das Skandal-Papier zurückzuweisen oder aber zumindest einen Wechsel des Berichterstatters zu erzwingen.“ Er selbst habe viel mit nationalen deutschen Abgeordneten im Europarat gesprochen, sie auf das Problem hingewiesen: „Leider glaubt man in Kreisen der etablierten Parteien noch immer, man müsse jemanden wie mich ignorieren – zum Nachteil für die Sache und das gemeinsame Ziel.“

Abschrecken aber lässt sich Gericke davon nicht: „Als Vertreter einer kleinen Partei und Mitglied der drittstärksten Fraktion im Europaparlament hab ich längst gelernt, geduldig zu sein und dicke Bretter zu bohren. Ich kenne keine politischen Scheuklappen – und wenn die anderen sie auch ablegen, kommen wir gemeinsam gut ins Ziel.“

So auch heute in Paris: „Ohne das koordinierende Engagement der ECPM und ihrer Mitarbeiter hätten wir die Zurückweisung des Berichtes nicht erreicht. Ich bin stolz auf den Erfolg dieser kleinen und einzig christlichen Partei auf europäischer Ebene“, sagt Gericke, der sich bis zuletzt selbst mit in die Verhandlungen eingeschalten hatte. „Mein Ziel ist es, in Europa über kurz oder lang einen kompletten, verbindlichen Bann der Leihmutterschaft zu erreichen. Sie ist ein Instrument der Unmenschlichkeit, sie ist moderne, frauenverachtende Sklaverei – und gehört verboten.“

Foto: Kämpft auf europäischer Ebene leidenschaftlich gegen die menschenverachtende Leihmutterschaft: Europaabgeordneter Arne Gericke (Familien-Partei).

 

Author: gericke

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