Familien-Partei: Familienpolitischen Neustart für Deutschland wagen!

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Weichenstellungen bei Bundesparteitag in Offenburg: Rostocker Europaabgeordneter Arne Gericke ist neuer Bundesvorsitzender / Familienpolitische Offensive angekündigt: „Wir sind das Original – 30 Jahre Tradition mit Zukunft“

OFFENBURG/BERLIN. Arne Gericke ist neuer Bundesvorsitzender der Familien-Partei. Mit großer Mehrheit wählte der Parteitag den 52jährigen Rostocker Europaabgeordneten zum Nachfolger von Roland Körner, der sich nicht zur Wiederwahl stellte. Verbunden mit der Neuwahl des gesamten Bundesvorstandes ist für die deutsche Kleinpartei eine klare Aufbruchstimmung: „Deutschland braucht den familienpolitischen Neustart. Wir sind der Motor, die unbestechliche Stimme für Eltern, Kinder und Generationen in Deutschland“, so Gericke, der gleichzeitig noch in diesem Jahr eine „familienpolitische Initiative“ ankündigte: „Deutschland braucht die Familienpolitik im Quadrat – einen echten Kraftakt!“

Um den zu schaffen, kündigte Gericke nach seiner Wahl eine zügige Modernisierung und Aufwertung der Parteistrukturen an: „Wir werden in den kommenden 50 Tagen Akzente setzen, die unsere politische Schlagkraft und Schlagzahl deutlich erhöht“, so der neue Bundesvorsitzende. Man werde intensiv Neumitglieder werben, einen breiten familienpolitischen Dialog anstoßen und neue Lösungsansätze für festgefahrene, familienrelevante Problemzonen bieten: „Wir sind das Original. Wir haben die Lösung.“

Unterstützung bekommt Gericke dabei von den weiteren Vorstandsmitgliedern:  Den Stellvertretenden Vorsitzenden Helmut Geuking (Nordrhein-Westfalen), Kirsten Bollongino (Schleswig-Holstein), Bastian Michel (Niedersachsen) und Oliver Prutz (Berlin), Schatzmeister Werner Lahann (Schleswig-Holstein), Schriftführer Niels Geuking (Nordrhein-Westfalen) sowie den Beisitzern Maria Havemann (Mecklenburg-Vorpommern), Peter Sokol (Nordrhein-Westfalen), Heinrich Oldenburg (Nordrhein-Westfalen), Jochen Winkler (Mecklenburg-Vorpommern), Martina Jüngst (Thüringen) und Hubert Töllers (Nordrhein-Westfalen). Für Gericke steht fest: „Wir sind hier als Team angetreten und wir werden als Team mehr erreichen.“

Schwerpunkte der politischen Arbeit im kommenden Jahr werde – neben der allgemeinen Vorbereitung auf den Bundestagswahlkampf und die Erinnerung an das 30jährige Parteibestehen – die finanzielle Besserstellung von Familien mit Kindern: „Unsere Partei hat das politische Urheberecht auf Erziehungsgehalt und faires Kinderkostengeld. Wir wollen die Wiedereinführung des Baukindergeldes, eine familiengerechte Rentenreform und das Ende der finanziellen Familiendiskriminierung bei Steuer und Krankenkassenbeiträgen.“

Ebenso mit Nachdruck angehen werde man das Problem der „sterbenden Geburtshilfe“ in Deutschland: „Hebammenmangel und die Schließung immer neuer Geburtskliniken lassen längst alle Alarmglocken schrillen. Das Recht auf sichere Geburt steht auf dem Spiel – und die Bundesregierung stellt sich taub.“ Auch hier sehe sich die Familien-Partei „an der Spitze massiver Proteste“, so Gericke.

„Wir als Familien-Partei sind Deutschlands familienpolitische Stimme Nr. 1. Wir machen keine Abstriche, wenn es um die Anliegen der Eltern und Kinder geht.“ Wie ernst ihm und dem gesamten Vorstand die Aufbruchstimmung ist, zeigt auch die Tatsache, dass sich der neue Vorstand ohne Vorplanung noch am Abend seiner Wahl zur konstituierenden Sitzung getroffen hat: „Wir haben dem WahlmarathNeuer Vorstandon eine Nachtsitzung folgen lassen – bereit für ein neues familienpolitisches Tempo in Deutschland und Europa“, so Helmut Geuking, Stellvertretender Vorsitzender der Traditionspartei.

Author: gericke