Gericke begrüßt Wifi4EU: Europa bringt kabelloses Netz in die Kommunen

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Kommunalexperte: Deutschland soll führende Rolle haben / Europa-hotspots sind Chance für Bürger und Gemeinden / Wichtig: System und Antrag simpel halten / Vorschlag: Pionierrolle für MV

STRASSBURG. „Wifi4EU ist weit mehr als WLan für alle – es schafft grenzübergreifend kabellose Strukturen, von denen Kommunen und Bürger gleichermaßen profitieren“ so Arne Gericke, Europaabgeordneter der Familien-Partei. Als Kommunalexperte der drittstärksten Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer hatte er die Idee eines EU-Projekts für kostenloses, öffentliches WLan im Zuge der Digitalisierung ländlicher Regionen mit eingebracht: „Es freut mich, dass EU-Kommission jetzt durchstarten und 120 Millionen Euro investieren möchte.“ Geschaffen werden solle ein europaweites Netz öffentlicher WLan-Hotspots, das das kabellose Internet kostenlos zu öffentlichen Plätzen und Gebäuden bringe. Die Bundesregierung solle das Vorhaben im Rat nun mit Nachdruck unterstützen. Für seine Heimatregion Mecklenburg-Vorpommern kann Gericke sich sogar einen „Pioniercharakter“ vorstellen: „Wifi4EU – das ist Europa greifbar – für Bürger und Kommunen!“

Wichtig, so Gericke, sei es, „das Konzept simpel zu halten – für Kommunen und Bürger“. So solle die Technik des Wifi4EU auch kleineren Kommunen einen schnellen Einstieg erlauben: „Das Projekt macht dann Sinn, wenn auch ein 300-Seelen-Dorf problemlos einen kostenfreien Router für seinen Dorfplatz bekommt“, so der Europaabgeordnete. Durch dazugehörige Anwendungen solle der hotspot helfen, bürgerfreundliche Angebote wie ein digitales Bürgeramt, Stadtführungen, ein digitales Schaufenster für den Einzelhandel oder touristische Angebote ermöglichen: „Europa muss da hören, was Kommunen brauchen und diese zur Verfügung stellen.“

Auch für den Bürger gelte es, die Anwendung unkompliziert zu gestalten: „Vorbild ist das Freifunk-Konzept.“ Wo immer in Europa man sich aufhalte – „das Wifi4EU muss mit einem Passwort verfügbar sein und sich automatisch zuschalten, sobald es einen Nutzer erkennt.“

Chancen sieht Gericke vor allem für kleinere Kommunen und ländliche oder strukturschwache  Regionen: „Wenn Europa es finanziell und technisch unterstützt, können diese Standorte digital aufholen.“ Deutschland solle deshalb eine führende Rolle im Rat übernehmen und Wifi4EU unterstützen.

Innerhalb des Landes kann Gericke sich einen Pilot- oder Modellcharakter für seine Heimatregion Mecklenburg-Vorpommern vorstellen: „Seien wir die ersten, die flächendeckend digitale Europa-Hotspots bieten.“

Hat sich von Anfang an für ein europaweites WLan-Netz ausgesprochen und begrüßt die Initiative Wifi4EU: Arne Gericke, Europaabgeordneter der Familien-Partei und EKR-Kommunalexperte.Weiterführende Informationen zum Projekt Wifi4EU finden Sie online unter https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/wifi4eu-free-wi-fi-europeans

Author: gericke