Gericke: Kinderreiche Familien steuerlich zuerst entlasten!

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Europaabgeordneter der Familien-Partei unterstützt Forderungen des Verbandes kinderreicher Familien: Freibeträge erhöhen, Eltern systematisch entlasten

MÖNCHENGLADBACH/BRÜSSEL. Steuerentlastungen für Familien mit Kindern – das fordert der Verband kinderreicher Familien in Deutschland (KRFD) und bekommt dabei Unterstützung von Arne Gericke, Europaabgeordneten der Familien-Partei: „Gerade Familien mit mehreren Kindern zählen allein durch den alltäglichen Konsum zu Deutschlands Steuerzahlern Nr. 1“, so der Sozialpolitiker und siebenfache Vater. Insofern sei es „nur logisch, die zuerst zu entlasten, die die größte Last und Verantwortung tragen“. Dies sei kurzfristig möglich. Auf längere Sicht, so Gericke, „müssen wir die Einnahmesituation der kinderreichen Familien verbessern und die außerordentliche, gesellschaftspolitisch relevante Erziehungsleistung der Mütter und Väter wirklich entlohnen“. Gerickes Familien-Partei fordert dazu seit Jahren die Einführung eines staatlichen Erziehungsgehaltes von bis zu 1700 Euro monatlich.

Gericke selbst hatte sich bereits unmittelbar nach Bekanntgabe der zu erwartenden Steuermehreinnahmen von rund 18 Milliarden Euro dafür ausgesprochen, zu allererst die Familien als Leistungsträger unserer Gesellschaft zu entlasten. „Inzwischen sind einige Bundespolitiker ebenfalls auf diese Linie eingeschwenkt, bislang allerdings kaum einer mit konkreten Ideen, wie das wirklich geschehen könne.“

Die Idee der erhöhten Freibeträge ab dem dritten Kind unterstützt Gericke auch deshalb, „weil es dafür sorgt, dass sauer verdientes Geld der Mütter und Väter wirklich in den Familien bleibt. Wir brauchen keine Umverteilung an den Punkten, an denen der Staat Möglichkeiten findet, das Geld am Monatsende schlicht und einfach in den Geldbeuteln unserer Familien zu belassen.“ Auch den Ansatz, so kinderreiche Familien mehr zu entlasten, trägt Gericke mit: „Ihre alltäglich notwendigen, finanziellen Belastungen sind unverhältnismäßig höher als die Kinderloser“, so Gericke, der selbst siebenfacher Vater ist. „Wer auch nur einmal im Supermarkt war, um für zwei Erwachsene und sieben KInder einzukaufen, der weiß, welche finanzielle Last er trägt. Der Staat hat jetzt die Chance, diesen Eltern ein kleines Stück weit direkt zu helfen.“

Mittelfristig aber müsse das klare Ziel sein, die Erziehungsleistung der Eltern wirklich zu entlohnen. Bundespolitisch fordert die Familien-Partei deshalb unter anderem ein steuerpflichtiges Arne GERICKEErziehungsgehalt von 1700 Euro, stufenweise abnehmend bis zum 12. Lebensjahr der Kinder.

Author: gericke