Helfen im Zeichen der 12 Sterne: Gericke begrüßt Start des Europäischen Solidaritäts-Korps

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EU startet ambitioniertes Projekt: 10.000 junge Freiwillige für schnelle Hilfe im Katastrophenfall / Enge Kooperation mit Hilfsverbänden / „Gemeinsam Zeichen setzen“

BRÜSSEL. „10.000 junge Freiwillige, die künftig europaweit im Zeichen der europäischen Flagge dort helfen, wo soziale Probleme drücken, wo Hilfe nötig ist oder ein Wiederaufbau nach Naturkatastrophen zu bewältigen – das ist ein großes Projekt, ein wichtiger Schritt und die richtige Richtung“, so Arne Gericke, Rostocker Europaabgeordneter (Familien-Partei) sowie Sozial- und Entwicklungsexperte der drittstärksten Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR) im Europaparlament: „Ich bin mir sicher, der Bedarf für den Europäischen Solidaritäts-Korps ist da. Und wer einmal grenzübergreifend Menschen in Not helfen durfte, wird einen Dank erfahren, wird Erinnerungen mitnehmen, die einen den europäischen Geist spüren lassen.“ Wichtig, so Gericke, sei zudem, „dass wir das bis zu einem Jahr dauernde ehrenamtliche Engagement der jungen Leute auch messbar machen durch entsprechende Zeugnisse. So werden Glanzstücke aus vermeintlichen Lücken im Lebenslauf.“

Als Sozialexperte seiner Fraktion war Gericke an der Ausarbeitung des Konzepts zum Solidaritäts-Korps im Europaparlament beteiligt: „Wir haben uns die Entscheidung, gerade in den Detailfragen, nicht leicht gemacht.“ Wichtig war dem Rostocker Abgeordneten unter anderem die enge Kooperation mit Katastrophenschutz und Hilfsverbänden – diese sei garantiert: „Auch von deutscher Seite aus waren die Verbände eng in die Planungen eingebunden und sehen sie als Chance, auch neu Menschen für ihre ehrenamtliche Arbeit im Katastrophenschutz zu begeistern.“ Zu großen Teilen werden die Freiwilligen auch über geprüfte Hilfsorganisationen entsandt.

Zufrieden ist Gericke auch mit der Ausrichtung des Programms auf die Zielgruppe der 18-30jährigen: „Es geht darum, junge Menschen für ehrenamtliches, soziales und humanitäres Wirken zu gewinnen. Es geht auch darum, ihnen neue Chancen zu bieten, wo andere vielleicht nur eine Lücke im Lebenslauf sehen.“ So könne sich jeder Europäer ab 17 Jahren für den Corps bewerben – die Auswahl erfolge dann nach einer Reihe wichtiger Kriterien. Ist man einmal registriert, kann man für Einsätze des Korps in Europa und darüber hinaus angefragt werden, hat aber auch das Recht, den Einsatz abzulehnen. Dauer der Einsätze ist zwischen zwei Monaten und einem Jahr. Reise- und Unterhaltskosten werden dabei komplett von der EU übernommen, ein Taschengeld gezahlt. „Und am Ende bekommt jeder ein Zeugnis, das die geleistete, Freiwilligenarbeit auch für künftige Bewerbungen und Arbeitgeber lesbar macht.“

Gericke begrüßt den Corps auch deshalb, „weil ich ein Europa möchte, das für seine Bürger greifbar wird und praktisch ist. Mit Bodenhaftung. Ich möchte ein soziales Europa der Tat – nicht der Wortblasen. Und ich meine, das will auch eine große Mehrheit der Bürger.“ Der Solidaritätscorps stehe genau dafür – „und er kann zu einem ähnlichen Erfolgsprojekt werden, wie es der ERASMUS-Austausch heute bereits ist.“

Engagiert im Europaparlament: Arne Gericke von der Familien-ParteiWeitere Informationen zum Europäischen Solidaritätscorps und den Anmeldeformalitäten finden sich online unter https://europa.eu/youth/solidarity_de

Author: gericke