GERICKE GRÜNDET DENKFABRIK FÜR LEBENSSCHUTZ IM EUROPAPARLAMENT

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Europaabgeordneter der Familien-Partei initiiert fraktionsübergreifende „Arbeitsgruppe Menschenwürde“ / Palliativmedizin und Hospiz als erstes Thema / Großes Netzwerk dahinter

In der Sache leidenschaftlich: Arne Gericke, Europaabgeordneter der Familien-Partei.STRASSBURG. „Lebensschutz und Menschenwürde den parlamentarischen Raum zu geben, den diese wichtigen Themen brauchen“ –  das ist Auftrag einer fraktionsübergreifenden „working group human dignity“, die der Europaabgeordnete Arne Gericke (Familien-Partei) gemeinsam mit seinem niederländischen Kollegen Bas Belder (Staatkundig Gereformeerde Partij) initiiert hat. Beide Abgeordnete sind Mitglieder der christdemokratischen Europapartei ECPM. „Wir verstehen unsere Arbeit als Denkfabrik – und Grundlage eines fraktionsübergreifenden Netzwerks christlicher Politiker“, so Gericke. Thema der ersten Sitzung waren Palliativmedizin und Hospiz – „und die Unveräußerlichbarkeit der Menschenwürde“.

Auf die Idee einer Arbeitsgruppe gekommen waren Gericke und Belder im Zuge ihrer konkreten politischen Arbeit: „Es gibt so viele Dossiers im Europaparlament, in denen Linke, Grüne oder Liberale zu unverhohlenen Angriffen auf Lebensschutz und Menschenwürde starten – dagegen können wir nur gewinnen, wenn wir uns besser vernetzen.“ Gericke nennt exemplarisch Berichte der Europaabgeordneten Maria Noichl (SPD), Marc Tarabella und Edite Estrela sowie eine im Ende gescheiterte Resolution pro aktiver Sterbehilfe – initiiert von Sozialdemokraten, Liberalen und Grünen.

All dem wolle man – ausgehend von der Arbeitsgruppe – entschlossen begegnen. „Im Grunde ist es mehr als eine Denkfabrik – es gibt uns auch die Möglichkeit, künftig fraktionsübergreifend schneller zu handeln und unsere Arbeit als Lebensschützer besser zu vernetzen“. Das erste Treffen war dabei vielversprechend: „Mehr als 30 Teilnehmer – und noch viel mehr an positiven Rückmeldungen“, so Gericke. Mit Antoni Montserrat als Vertreter der Europäischen Kommission und Hauptredner der Veranstaltung hatten er und Belder einen der absoluten Experten für Palliativmedizin auf europäischer Ebene gewonnen.

An den Erfolg des ersten Treffens anknüpfend, will der Europaabgeordnete die neue „Denkfabrik“ nun monatlich zusammenrufen, um aktuelle Themen des Lebensschutzes und der Menschenwürde zu diskutieren. Kooperationspartner sollen dabei neben der christdemokratischen Europapartei ECPM (European Christian Political Movement) künftig auch Kirchenvertreter und Verbände sein: „Wir wollen einen fruchtbaren Dialog weit über die Ränge des Europäischen Parlament hinaus“, so Gericke, der nun auch Vizepräsident der neuen Arbeitsgruppe ist.

Foto: Haben mit der fraktionsübergreifenden „Arbeitsgruppe Menschenwürde“ eine „Denkfabrik für Lebensschutz“ initiiert: Die Europaabgeordneten Bas Belder und Arne Gericke.

 

Author: gericke

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