FAMILIENPOLITIK
Große Teile der Familienpolitik sind nationale, regionale, teils sogar lokale Zuständigkeit. Dennoch prägt europäische Gesetzgebung den Alltag und das Leben unserer Familien entscheidend. Als Europaabgeordneter der Familien-Partei kämpft Arne Gericke sektorübergreifend in allen Fachbereichen für eine familienfreundliche Europapolitik. Eine „Familien-Folgenabschätzung“ nach australischem Vorbild soll dafür sorgen, dass die Interessen der Familien berücksichtigt werden. Bürokratieabbau darf sich nicht nur auf Unternehmen beschränken – er muss Familien entlasten. Das demographische Problem Europas kann nicht ohne den Beitrag der Familien diskutiert werden. Jede Benachteiligung von Familien mit Kindern im europäischen Binnenmarkt ist Diskriminierung und gehört beseitigt.

Arne Gericke ist Vizepräsident der Hochrangigen Arbeitsgruppe „Demographie, Intergenerationelles und Familienpolitik“ der EKR-Fraktion und Präsident der interinstitutionellen Plattform „European Friends of Family“

MITTELSTAND UND FAMILIENUNTERNEHMEN
Mittelstand und Familienunternehmen sind die tragenden Säulen der deutschen und europäischen Wirtschaft. Eine europäische Politik in ihrem Sinn ist Kernanliegen Gerickes, der zu den Mittelstands-Experten seiner Fraktion zählt. So setzt er sich mit Nachdruck ein für eine weitere Entbürokratisierung und bessere Gesetzgebung, die die Entwicklung von KMU und start-ups fördert statt sie zu behindern. Er kämpft für den deutschen Meisterbrief und sieht ihn ihm das Vorbild für eine „EU-Qualitätsoffensive“. Die duale Ausbildung soll als Erfolgsmodell „made in Germany“ in weiteren EU-Ländern als Vorbild dienen.

ARBEIT UND SOZIALES
Europa ist auch auf den Arbeitsmärkten und in unseren Unternehmen längst Alltag. Als Europaabgeordneter der Familien-Partei arbeitet Arne Gericke für eine europäische Sozialpolitik mit Maß und Ziel. Das heißt: Keine unnötigen Bürokratien sondern Maßnahmen, die vor Ort wirklich hilfreich sind – für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Als überzeugter Freund der Sozialpartner achtet er den intensiven Dialog mit Unternehmern und Gewerkschaften. Mehr noch: Er sucht und findet seine Antworten auf die politischen Fragen vor Ort – im Gespräch mit Unternehmern, Arbeitnehmern und Auszubildenden in Deutschland.

CHANCENGLEICHHEIT
Chancengleichheit – das ist ein zentrales Anliegen Arne Gerickes als Mitglied des Ausschusses für die Rechte der Frau und die Gleichstellung der Geschlechter. Wichtig ist ihm dabei die Wortwahl: Gleiche Rechte, gleiche Chancen – ja. Aber keine blinde Gleichstellung. Hinsichtlich der Frauenrechte legt Arne Gericke ein besonderes Augenmerk auf Mütter – sie nämlich leiden oft am stärksten unter Diskriminierung. So fordert Arne Gericke in ihrem Sinn eine Debatte über Erziehungsgehälter in Europa, faire Löhne und faire Renten für Eltern sowie das Recht auf Erziehungszeit, Heimarbeit und Teilzeitarbeitsplätze.

KOMMUNEN IN EUROPA
SUBSIDIARITÄT wird bei Arne Gericke groß geschrieben. Als einer der kommunalpolitischen Experten seiner Fraktion engagiert er sich für die kommunale Selbstverwaltung. Gerade kleineren Kommunen und parteilosen Bürgermeistern gibt er eine starke Stimme in Europa. Er will eine EU, die die kommunalpolitische Arbeit vor Ort fördert – statt sie durch sinnlose Bürokratien zu blockieren. Der Zugang zu europäischen Fördermitteln muss auch für die Kleineren leichter werden, Familienfreundlichkeit soll ein kommunales Förderziel Europas sein. Und Welthandelspolitik (etwa durch TTIP oder andere Handelsabkommen) darf niemals einen Eingriff in kommunale Rechte und Eigenständigkeit bedeuten.

KULTUR UND BILDUNG
Europas Vielfalt blüht in Kultur und Bildung. Deshalb setzt Arne Gericke sich auch dafür mit Nachdruck ein. In der Kulturförderung etwa sieht er eine große Chance Europas, die es noch deutlich auszubauen gilt. Große Projekte und kleine Initiativen verdienen gleichermaßen die Unterstützung der EU. Auch in der Bildung geht es Arne Gericke um Vielfalt – die aber einen grenzenlosen Bildungsraum Europa nicht behindern darf. Stichwort: Interoptionalität. Wer als Schüler oder Student von einem europäischen Land zum nächsten wechseln will, der soll das können. Trotzdem müssen Europas Schulen und Hochschulen jeden nur denkbaren Freiraum haben, um sich zu entwickeln und sich in globaler Konkurrenz zu profilieren.