GERICKE KRITISIERT SCHWESIGS FAMILIENGELD: ENTWERTUNG ECHTER ELTERNLEISTUNG!

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Europaabgeordneter der Familien-Partei spricht von „Mogelpaket“ / Erziehungsgehalt: „Vollzeitjob Elternarbeit endlich anerkennen!“

arneMitFlaggeBERLIN/SCHWERIN. „Dieses Familiengeld ist mehr als eine Mogelpackung – es ist ein Affront gegen Eltern und ihre Erziehungsleistung“ – mit scharfen Worten kritisiert Arne Gericke, Europaabgeordneter der Familien-Partei die Pläne von Bundesfamilienministerin Schwesig: „Was sagt uns dieses Familiengeld denn? Erziehung machst du nebenbei, fürn Taschengeld?“

Für Gericke „verursacht das Familiengeld mehr Probleme als es löst“. So würden „Eltern in Erziehungs-Vollzeit komplett diskriminiert, das Prinzip der Wahlfreiheit endgültig aufgehoben“. Zudem, so der Sozialpolitiker, „bleiben das Problem der familienzeitbedingten Gehalts- und Rentenlücke (gender pay gap) und ein generelles Armutsrisiko.“ Schwesigs Vorschlag sei „nicht mehr als der stümperhafte Wahlkampfaktionismus einer Familienministerin, diegeistig schon an der Spitze einer Landesregierung sitzt“, so Gericke in Bezug auf den Landtagswahlkampf in Mecklenburg-Vorpommern.

Seine Familien-Partei plädiert für ein echtes sozialversicherungspflichtichtes Erziehungsgehalt. „Es ist nicht der erste Versuch der Familienministerin, Familie als Nebenprodukt des Arbeitsmarktes zu brandmarken, beide Eltern in den Job zu zwingen und Erziehungsleistung mit einem Taschengeld abzuspeisen“, so Gericke. Entsprechend wenig hält er vom Konzept Schwesigs: „Dieses finanzielle Feigenblatt würdigt nicht die Leistung von Eltern – es treibt sie in die Zwickmühle des Arbeitszwangs.“ Mit viel Glück, so der Europaabgeordnete, „mag das in der Realität in Schwesigs Ministerium und dem öffentlichen Dienst funktionieren – i n vielen anderen Berufsfeldern kann es schlicht nicht klappen.“ Zudem blieben für die betroffenen Eltern weiter die Probleme des Karriereknicks und der finanziellen Einbußen – auch im Alter: „Die Rentenlücke bleibt!“ Bundespolitisch fordert die Familien-Partei als einzige Partei Deutschlands ein steuerpflichtiges Erziehungsgehalt von 1700 Euro, stufenweise abnehmend bis zum 12. Lebensjahr der Kinder.

Sie plädiert für eine familiengerechte Steuerreform, deren Kinderfreibeträge das Geld in den Portemonnaies der Eltern belassen, statt es aufwändig umzuverteilen. Zudem fordert die Partei eine konsequente, generationengerechte Rentenreform: „Heute können Kinderlose die höchsten Rentenansprüche erwerben, weil sie sich problemlos voll und ganz auf die Arbeit konzentrieren. Bezahlen aber müssen die Rentenansprüche später die Kinder Anderer, die zudem meist geringere Rentenansprüche besitzen“, so Gericke.

Author: gericke