Europaabgeordneter Arne Gericke: Europa braucht jetzt jungen Mut – und unser Gebet

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Europaabgeordneter lädt zum „Prayer Breakfast“ der europäischen Jugend nach Brüssel / „Hope, not fear“ – christliche Vision für ein besseres Europa

prayer-breakfastBRÜSSEL. Europaverdrossenheit, Flüchtlingskrise, Brexit, Schuldenstaaten – an Negativthemen und Problemen fehlt es der EU aktuell wahrlich nicht. Daran zu verzagen aber „ist keine Lösung“ – sagt Arne Gericke, Europaabgeordneter der Familien-Partei und Mitglied der christdemokratischen Europapartei European Christian Political Movement (ECPM). Gemeinsam mit deren Jugendorganisation ECPYouth und seinem slowakischen Kollegen Branislav Skripek hat der aus Rostock stammende Politiker deshalb knapp 200 junge Menschen zum „Prayer Breakfast“ der europäischen Jugend im Brüsseler Europaparlament versammelt: „Europa braucht gerade jetzt unseren Mut, unser Gebet und eine christliche Vision für eine bessere EU – die den Menschen wieder ins Zentrum rückt“, so Gericke.

Als kirchenpolitischer Experte der drittstärksten Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR) grenzt Gericke sich damit klar ab „vom inhaltsleeren Populismus der rechten, teils radikalen Europafeinde“ – und hat dabei nicht zuletzt die AfD im Blick, für deren Rauswurf aus der Fraktion Gericke im Frühjahr diesen Jahres mit verantwortlich zeichnete: „Meine Vision von Europa baut neu auf die Stimme der jungen Menschen, mein Europa bekommt neuen Geist durch christliche Werte, mein Europa funktioniert besser als bisher – und liefert das, was die Menschen erwarten.“

Die aktuelle Krisen und globalen Entwicklungen zeigten aber auch: „Europa braucht jetzt Gottes Beistand.“ Den zu erbitten, seine Wünsche und Sorgen im Gebet zu formulieren, war Ziel des „Prayer Breakfasts“ der europäischen Jugend, zu dem Gericke und Skripek im Namen der christdemokratischen Jugendorganisation ECPYouth eingeladen hatten. Der Zuspruch war riesig, der Tagungsraum im Europaparlament mehr als überfüllt. „Und es war wunderschön zu sehen, wie sehr den jungen Menschen die europäische Idee am Herzen liegt“, so Gericke. Und dabei gehe es nicht um Bürokratie oder Bevormundung – „viele der jungen Menschen wissen, was sie am ‚Europäischen Traum‘ haben: Frieden, Freiheit, sich grenzenlos zu begegnen. Ebenso aber haben sie Angst um diesen Traum: Nationalismen, kalter Kapitalismus, Kriege, Flucht und Elend stimmen sie nachdenklich“. Eine Situation, in der das gemeinsame Gebet helfe.

„Ich habe am Rand der Veranstaltung viel mit den jungen Menschen aus ganz Europa gesprochen, ihnen intensiv zugehört – sie alle sind bereit, Europa durch ihr Mittun menschlicher, christlicher und mitfühlender zu gestalten“ – auch im Gebet. Einige seiner Kollegen hätten sich am Gebet mit den jungen Menschen beteiligt – „und waren wie ich bewegt“. Gerade das offene Gebet habe vielen Gedanken Raum gegeben, die sonst im Alltag untergingen – oder aber im Geschrei der rechten, europafeindlichen Populisten verstummten: „Ihre Anti-Position ist keine christliche.“ Ihr Schüren einer ‚european Angst‘ stünde der Hoffnung sogar komplett entgegen: „Für uns Christen in Europa gilt: Hope, not fear – Hoffnung statt Angst.“ Auf genau diese Hoffnung wolle er gemeinsam mit seinen christdemokratischen Kollegen der ECPM und der jungen Generation eine neue, menschenfreundliche Version Europas bauen: „Europa braucht einen neuen, festen Geist – und kein milliardenschweres Party-Ticket für 18jährige“, so Gericke.

Foto: Inspiriert vom Bibelstudium mit der jungen Generation: Die Europaabgeordneten Branislav Skripek und Arne Gericke hatten zum „Prayer Breakfast“ der jungen Europäer geladen.

Author: gericke