GERICKE: DEUTSCHLAND, ES GEHT AUCH OHNE ERBSCHAFTSSTEUER!

Categories: Europa,FAMILIE,Pressemitteilung

In der Sache leidenschaftlich: Seit seiner Wahl ins Europaparlament widmet Arne Gericke (Familien-Partei) sich als Sozialexperte der drittstärksten Fraktion auch der Flüchtlingsthematik auf allen politischen Ebenen.Europaabgeordneter der Familien-Partei kritisiert Gesetzesentwurf der Bundesregierung / Stolperstein für junge Familienunternehmer /  Europäischer Vergleich: Aktuell 7 Staaten ohne Erbschaftssteuer – stattdessen Konzerngewinne fair besteuern!

BERLIN/BRÜSSEL. „Die Erbschaftssteuerpläne der Bundesregierung sind ein Stolperstein für junge Familienunternehmer, sie gefährden wertvolle Arbeitsplätze im Mittelstand“ – mit diesen klaren Worten kritisiert Arne Gericke, Europaabgeordneter der Familien-Partei und Mittelstandsexperte der drittstärksten Fraktion der Europäischen Konservativen und Reformer (EKR) im Europäischen Parlament. Erst vor zwei Wochen hat er als federführender Berichterstatter zur „Zukunft der Familienunternehmen in Europa“ einen Änderungsantrag im Straßburger Plenum durchgesetzt. Dieser „fordert die Mitgliedstaaten auf, anwendbare und annehmbare Lösungen in der Frage der Erbschaftssteuern auf Unternehmen in Familieneigentum herbeizuführen, um dafür zu sorgen, dass die Zahlung dieser Steuern das Unternehmen weder in Liquiditätsprobleme bringt noch negative Folgen für die Zahl der Beschäftigten oder die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens in der nächsten Generation hat“. Im europäischen Vergleich, so Gericke, „kann ich mir Deutschland auch komplett ohne Erbschaftssteuer vorstellen – in Österreich, Estland und Schweden geht das auch“.

Gericke stellt sich mit dieser Position an die Seite vieler Mittelständler und Familienunternehmen in Deutschland: „Sie sind tragende Säule unseres Arbeitsmarktes, verlässlicher Partner für nachhaltiges Wirtschaftswachstum – und gerade auch in ländlichen Regionen unverzichtbar.“ Gerade im Mittelstand sei es „für junge Familienunternehmer nach Übergabe des Betriebs schwierig genug, Schritt zu halten, zu modernisieren und sich im globalen Wettstreit zu behaupten. Das Letzte, was sie in dieser Phase brauchen, ist Schäubles tiefer Griff in die Taschen.“

Er kann sich deshalb auch eine komplette Abschaffung der Steuer vorstellen: „Nichts ist alternativlos – und mindestens sieben Länder in Europa beweisen, dass es auch ohne Erbschaftssteuer geht – unter ihnen unser Nachbarland Österreich. 4,3 Milliarden Euro hat diese Steuer dem Fiskus im letzten Jahr gebracht – und viele Mittelständler gequält. Zum Vergleich: Apple ‚schuldet‘ uns Europäern allein für den Verkauf des iphones jährlich rund 9 Milliarden Euro Steuern – weil wir diesen Konzernen jede auch nur denkbar Steuerlücke offen lassen. Ich sage: Da ist ein Fehler im System! Und es liegt an Schäuble, den zu korrigieren – statt ihn zu kaschieren.“ 

Insgesamt fordern Gericke und die Familien-Partei „den politischen Mut zu einer echten, familienfreundlichen Steuerreform“, die die Große Koalition seit Jahren vor sich herschiebe. Dazu zählten neben Steuergerechtigkeit und Entlastung von Familien auch eine faire Besteuerung des familiengeführten Mittelstandes. Gericke kämpft dafür auch im Europäischen Parlament.

Foto: Kann sich Deutschland auch ohne Erbschaftssteuer denken – Arne Gericke, Europaabgeordneter der Familien-Partei und Mittelstandsexperte.

 

Schreibe einen Kommentar