Mainstream-Medien verharmlosen die weltweite Christenverfolgung

“Während die Welt schweigend zuschaut, werden hunderte Christen in Nord-Nigeria getötet und ganze Dörfer ausgerottet.” Das teilte der nigerianische Christ, Chukwuka Agbo, Arne Gerick bei einem Treffen in Italien mit. Im Nordwesten des Landes sind 98 Prozent muslimisch und die Christen nur eine kleine Minderheit. Sie sind besonder der Verfolgung durch die Fulani-Extremisten ausgesetzt. Agbo bittet um Schutz durch die Internationale Gemeinschaft für die Christen in Nigeria.

Wieder einmal haben sich internationale Medien entschieden, nicht über das immense leiden und Sterben der Christen zu berichten. Auch bei den Attentaten in Sri Lanka am Ostersonntag vermeideten es viele Medien und Politiker von den Opfern als “Christen” zu sprechen. Alternativ sprach man von “Gottesdienstbesuchern” oder Anschlägen auf “Kirchengebäude”. Das ist unfair verglichen mit der Berichterstattung über andere ähnliche Ereignisse.

Europaabgeordneter Arne Gericke, ruft deshalb alle “Brüder und Schwestern im Glauben auf zusammenzustehen und darauf zu achten, dass die Verfolgung von Christen nicht in einem Genozid mündet”.

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