Open Doors – Präsentation der “World Watch List”

Heute sind weltweit 245 Millionen Christen bedroht – mehr als die Bevölkerung von Deutschland, Frankreich und Großbritannien zusammen. Diese Tatsache, die oft verdeckt wird, sollte man ins Licht rücken. Open Doors, eine Nichtregierungsorganisation (NGO), die sich darauf konzentriert, verfolgte Christen weltweit durch geistliche, moralische und praktische Hilfe zu unterstützen, organisierte am 13. Februar eine Veranstaltung, um das Bewusstsein für dieses Thema zu schärfen. Dies findet in Folge des Angriffs auf eine römisch-katholische Kathedrale auf den Philippinen statt, bei dem bei einer Sonntagsmesse mindestens 20 Menschen getötet und 81 weitere verletzt wurden.

Europaabgeordneter Arne Gericke nahm an dieser Veranstaltung teil, da er sich stark für den Kampf gegen die Verfolgung von Christen einsetzt. Tatsächlich ist das Christentum heute die am meiste verfolgte Religion der Welt. Die Teilnehmer der Veranstaltung forderten die Parlamentarier auf, die Situation bekannt zu machen, um von Worten zu konkreten Taten überzugehen.

Im September 2006 gründete Open Doors zusammen mit anderen NGOs EPRID, ein Netzwerk von Organisationen der Zivilgesellschaft, religiösen Einrichtungen und Einzelpersonen, die auf EU-Ebene tätig sind. Wir sind überzeugt, dass wir einander brauchen, um religiöse Intoleranz und Diskriminierung auf die europäische Agenda zu setzen. Eines der wichtigsten Instrumente, die Open Doors gemeinsam mit seinen Partnern entwickelt hat, ist der Weltverfolgungsindex, eine Umfrage vor Ort, die von den Ortskirchen ausgefüllt wird. Zuerst war dieses Instrument für den internen Gebrauch gedacht, um den am meisten verfolgten Christen direkt zu helfen und sie zu unterstützen. Heutzutage wird es eingesetzt, um global zu kommunizieren.

Die Religions- und Glaubensfreiheit ist ein zentraler Bestandteil der EU-Menschenrechtspolitik, und deshalb unterstützet der Europaabgeordnete Arne Gericke die Arbeit von Open Doors auch weiterhin

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