“Weltkongress der Familien” in Verona: Das Leben feiern!

Arne Gericke besuchte den “Weltkongress der Familien” in Verona. “Bei diesem Kongress sah ich, dass die weltweite Familienbewegung an Fahrt gewinnt und ich hoffe, dass sich dies auch zeigt bei der nächsten Europawahl im Mai.”

Die “Stadt der Liebe”, Verona, hieß die Kongressteilnehmer willkommen. Der stellvertretende Premierminister Italiens, Mateo Salvini, eröffnete mit einer Begrüßungsrede.

Trotz aggressiver Proteste von wenigen sogenannten Feministen versammelten sich in Verona Politiker, Kirchenleiter, NGOs und Fachexperten, um ihren Einsatz für die Natürliche Familie zu koordinieren und den “Wind der Veränderung” zu verstärken.

Der “demografische Winter” trifft Europa hart

Der italienische Minister für Familien und Behinderte, Marco Busetti, erklärte, dass eine verringerte Bevölkerung zu einem geringeren Bruttoinlandsprodukt führt. Er sei nicht gegen Frauen in der Arbeitswelt, sondern dafür, dass sie die Freiheit haben zu wählen, ob sie lieber in einem Betrieb arbeiten gehen oder sich hauptsächlich in der Familie einbringen möchten. “Wir sagen ‘Ja’ zu Kindern. Wir sind für Frauen. Wir respektieren Frauen. Wir ermöglichen Ihnen die Wahl, ob sie zu Hause bei der Familie bleiben möchten. Feministen dagegen benutzen Frauen. Und sie schützen nicht ihre Rechte.”

Ungarn: Keine Steuern für Familien mit mehr als 4 Kindern

Ungarische Regierungsvertreter erläuterten ein umfangreiches Steuersystem, das auf die Förderung von Familien zugeschnitten ist. Um den Trend bei den Geburtenraten umzukehren gibt es massive Steuererleichterungen für große Familien. Dazu gehört eine Befreiung von der Einkommenssteuer auf Lebenszeit für Eltern von mehr als vier Kindern. Ebenso erhalten sie günstige Kredite, um große Autos und Häuser erwerben zu können.

Vertreter der kirchlichen Akademiker thematisierten den Aufschwung von Religion, der säkularen Liberalen Angst macht. 80 Prozent der Weltbevölkerung ordnet sich einer der großen Weltreligionen zu. Evangelikale Frauen liegen statistisch 30% über der Fruchtbarkeitsrate von säkularen Frauen (1,5 % pro Paar). Mit jeder neuen Generation nimmt der Religionsbezug der Weltbevölkerung zu, während die Säkularisten weniger werden.

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